Philosophical Publications 2012

Abstracts

 

 

1. Katelis Viglas: "Approches interprétatives de l' oeuvre de Plotin par Émile Bréhier"

Résumé

L' interprétation de l’ oeuvre de Plotin par Émile Bréhier est caractérisé par deux axes fondamentaux: en premier, par l’ effort de prouver l’ influence de la philosophie Indienne sur cette oeuvre, et en seconde, par l' adoption de la position hégélienne de l’ interprétation, basée sur un intellectualisme absolu. Ces deux axes convergent dans la mesure où, d’ un part, la forme de l’ intellectualisme hégélien de Bréhier ne se pousse à bout, car l' union de soi avec l’ Un présuppose la transcendence de l' être et de l’ intelligence; d' autre part, dans la mesure où l' extase mystique selon Plotin est basée sur la préparation à travers les catégories logiques, qui n' implique pas nécessairement la dissolution de soi à l' infinité du divin au-delà, comme c' est le cas dans la philosophie orientale.

 

 

2. Johann Tzavaras: Heideggers Beiträge zur Philosophie”. Ein Zugangsversuch

Zusammenfassung

Die Ergebnisse dieses hermeneutischen Versuchs, der sich auf dem Seyn als Ereignis konzentriert, lassen sich wie folgend zusammenfassen:

1. Das Ereignis betrifft den Bezug von Seyn und Da-sein. Dieser Bezug geht vom Seyn gebend aus und wird von seiten des menschlichen Da-seins nehmend ergänzt; das Seyn wirkt dabei als Ereignendes, das Da-sein als Er-eignetes. Wir kommen also zum Seyn nicht voluntaristisch übersteigend das Seiende oder unsere zunächst und zumeist verfallene Alltäglichkeit, sondern hörend-entsprechend dem aus dem Seyn uns zukommenden Sprechen bzw. Anklang.

2. Es besteht kein objektives Seyn, das wie ein göttliches Seiendes wirken könnte, sondern das Ereignis west als ein gegenseitiger Schwung, und d.h. nicht als eine intersubjektive Beziehung. Das Seyn braucht zu seiner Wesung das Da-sein, das dieser Not entgegenkommend das abgründige Seyn erst gründet.

3. Das Seyn wird hier nicht als allgemeinster Begriff aufgefaßt, sondern als Einziges, das sich zum einzigen Da-sein wendet. Es handelt sich aber auch nicht um ein transzendentes Seiendes, das mit einem irdischen Seienden umgeht, sondern um eine zeit-räumliche Seynskonkretion, wodurch Seyn allererst augenblicklich da wird.

4. Das Ereignis ist kein in der Zeit oder im Raum stattfindendes Geschehen mit Anfang und Ende oder mit kalendarisch und geographisch bestimmbaren Koordinaten. Es ist anfänglich, nur weil mit ihm Geschichte erst anfängt – nicht als ein prähistorisches oder altgriechisches, neuzeitliches oder zukünftiges Phänomen, sondern als ein “anderer”, d.h. andersartiger Anfang.

5. Das Da-sein als Er-eignetes macht das Seyn nicht zu seinem Eigentum, sondern es bewahrt das Seyn in seiner Einzigartigkeit und Wahrheit, während der Mensch zum “Eigentum” (verstanden wie Fürstentum; Beiträge, S. 311) des Seyns bestimmt wird.

6. Wir kommen dem Ereignis näher nicht als Zuschauer, sondern als Teilnehmer; nicht erlebend, sondern mitschöpfend; nicht fordernd, sondern zukommend zu seinem Andrang.

Gemäß den Einsichten Heideggers über das Wesen des Auslegens und über die Verhaltung des zu-kommenden Da-seins bleibt dieser Interpretationsversuch immanent (“inständig”).

 

 

3. Martin Heidegger: “Einige Hinweise auf Hauptgesichtspunkte für das theologische Gespräch über ‘Das Problem eines nichtobjektivierenden Denkens und Sprechens in der heutigen Theologie’ ”. Übersetzt und kommentiert von Johann Tzavaras

Zusammenfassung

Heidegger stellt hier die Frage, ob jedes Denken und Sagen objektivierend ist. Seine Antwort ist negativ: nur das naturwissenschaftliche Denken und Sagen vorstellend-rechnerisch und deshalb objektivierend sein muß. Dagegen sind weder der von der Theologie untersuchte Glaube noch das philosophische Denken oder gar das dichterische Sagen in sich objektivierend.

 

 

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